Integrative Erziehung

Der Kindergarten "St. Matthias" strebt die Integration von Kindern mit Entwicklungsverzögerung an.
Unser Ziel ist

"Miteinander leben - voneinander lernen!"

In unserer Einrichtung können wir Kinder betreuen
  • die in ihrer Entwicklung verzögert sind
  • mit Sprachauffälligkeiten oder Sprachverzögerungen
  • mit Wahrnehmungsstörungen und/oder Sinnesbeeinträchtigungen (z.B. Seh- oder Hörstörungen)
  • mit Verzögerungen oder Auffälligkeiten im motorischen Bereich
  • mit körperlicher Behinderung
  • mit lern- oder geistiger Behinderung
  • mit problematischem Sozialverhalten
Fördermaßnahmen für entwicklungsverzögerte Kinder können folgendermaßen aussehen:
  • Förderung der Körperwahrnehmung, Ich - Entdeckung, Ich - Findung, z.B. durch Einrollen in eine Decke, durch gemeinsames Benennen der Körperteile, Körpermassagen mit Igelbällen, Massagegerät, Sandsäckchen
  • Förderung des Selbstbewusstseins
  • Förderung der Sprachentwicklung durch mundmotorische Übungen, wie z.B. Strohalmpusten, Seifenblasen, mundmotorische Funktionsspiele, einfache Lieder, Finger- und Bewegungsspiele, Einsatz des Spiegels
  • Förderung der Grob- und Feinmotorik durch Aktivierung der Bewegungsmuster, z.B. laufen, rollen, krabbeln, klettern
  • Förderung der Wahrnehmungsbereiche, z.B. durch Rollbrett fahren, Einsatz der Therapieschaukel, Spielen mit Rasierschaum
Das entwicklungsverzögerte Kind wird dazu morgens kurze Zeit in Klein- oder Kleinstgruppen gefördert, aber anschließend in die Gesamtgruppe integriert, wo es die meiste Zeit verbringt.
Die integrative Zusatzkraft steht in regelmäßigem Kontakt mit dem Elternhaus und zu Institutionen wie:
  • Frühförderstelle
  • Motopäden
  • Logopäden
  • Ergotherapeuten
  • Arbeitskreis "Gemeinsamen Erziehung"
Durch diesen Informationsaustausch möchten wir die optimale Förderung für das Entwicklungsverzögerte Kind erreichen.